seniorenfreundlich – norddeutsch – weiblich – alt und jung

Beiträge mit Schlagwort ‘Hummelstich’

Ärger im Garten

Ein Stich – Drei Arztbesuche –  Kein Dankeschön

Diese Geschichte habe ich zuerst mit der Hand geschrieben. Aus medizinischen Gründen. Der Arzt hat mir geraten, mein linkes Bein hochzulegen und zu kühlen. Warum? Einer meiner Gartenfreunde hat mich gestochen.

Dabei bin ich soooo nett mit ihnen: Brennesseln bleiben stehen, damit Schmetterlinge Nahrung für ihren Nachwuchs finden. Ein beachtlicher Holzstoß ist Unterschlupf für eine Igelfamilie. Die Vogeltränke ist immer gut gefüllt. Und Insekten finden eine Menge Blüten, in denen sie ernten können. Hummeln mag ich besonders gern. Im letzten Jahr hatten sie ihre Nest bei mir im Hanggarten eingerichtet. Immer habe ich aufgepaßt, dass niemand ihrem Flugloch zu nahe kam In diesem Jahr blieb das Nest leer. Und nun dies: Eine Hummel hat mich gestochen! Zuerst hat sie böse gebrummt und mir dann ihren Stachel ins Bein gebohrt. Ich bin beim Unkraut jäten aus Versehen ihrem Nest zu nahe gekommen. Die Hummelkönigin läßt nämlich jedes Jahr neu bauen ( weiß Wikipedia).

Seit dem störe ich niemanden mehr in meinem Garten, denn als nach drei Tagen das Bein um die Stichstelle herum blaurot aussah, bin ich zum Arzt gegangen. Der machte ein sorgenvolles Gesicht, verschrieb mir Penicillin und verordnete mir, das Bein hochzulegen und zu kühlen. Daran habe ich mich natürlich nicht die ganze Zeit gehalten. Wie sonst hätte ich hier in meinem Blog melden können?

Ganz verschwunden ist die Stichwunde nach zwölf Tagen immer noch nicht. Aber der Arzt hat Entwarnung gegeben: keine Thrombose, keine Wundrose und keine Borreliose. Fazit: Glück gehabt. Und das heißt: Glück für alle Beteiligten. Ich kann wieder im Garten arbeiten, und die Hummeln dürfen weiter in meinen Lavendelbüschen schaukeln. Ich habe sie nicht vertrieben!

Eine meiner Gartenfreundinnen bei der Arbeit.

Advertisements

Schlagwörter-Wolke