seniorenfreundlich – norddeutsch – weiblich – alt und jung

Beiträge mit Schlagwort ‘bremen vegesack’

Luxus-Yacht vor meiner Haustür

Milliardäre lassen ihre Traumschiffe an der Weser bauen

Im Wirtschaftsteil der FAZ konnte man es vor ein paar Tagen lesen: Bei der Bremer Werft Lürssen ist gerade eine der größten Yachten der Welt fertig geworden. Wie die FAZ berichtet, ist die „Quantum Blue“ mehr als einhundert Meter lang. Das hätte ich mir vielleicht auch noch ausrechnen können, denn die „Qauntum Blue“ lag bis vor ein paar Tagen  gegenüber der Vegesacker Uferpromenade, und von dort konnte ich sie mir genau ansehen. Mehr aber auch nicht. Denn Informationen zum Schiff bekommt man von der Werft nicht. Vor Jahren, als ich noch als Redakteurin vor Ort gearbeitet habe, hat man mich inständig gebeten, doch nichts über ein damals gebautes Luxusschiff zu berichten, denn das könnte der Auftraggeber übel nehmen „.  Ich habe die Bitte erfüllt und bis heute alle Kollegen vor Ort auch. Darum habe ich den vierspaltigen Artikel in  der FAZ auch mit großem  Interesse gelesen.

Auf den vier Decks können mehr als ein Dutzend Gäste in prachtvollen Suiten wohnen, heißt es in dem Artikel, und sie werden natürlich von viel Personal verwöhnt. Wer von Bord möchte, kann sich vom Hubschrauber abholen lassen, denn der kann auf dem Deck landen.Für wen das Schiff gebaut wird, hat die Lürssen-Werft  nicht verraten. Verschwiegenheit ist in diesem Geschäft immer noch oberstes Gebot. Doch die FAZ weiß: Reiche Russen, Scheichs aus Saudi-Arabien und texanische Ölmilliardäre sind meistens die Auftraggeber und die geben für ein Schiff von der Weser gerne einen dreistelligen Millionenbetrag aus.

Die Informationen hat unser Berichterstatter auf der Jahrespressekonferenz des deutschen Werftenverbands VSM bekommen. Ob man da die Pressevertreter mit Absicht  ein bisschen in die Irre geführt hat? Denn dort wurde wohl berichtet :…sicher ist nur, dass das Schiff im Frühjahr zu seiner Jungfernfahrt ins Mittelmeer aufgebrochen ist und seither über die Gewässer dieser Erde schippert…“

Fehlanzeige: Die „Quantum Blue“ hat gestern erst abgelegt. Zum Glück konnte ich dieses Foto noch machen.

tgb015052950

Dank AIS konnte ich auf dem PC das Ablegemanöver verfolgen.

Advertisements

Komm auf die Schaukel Luise! Es ist ein großes Plaisir…

Zwei Abende Kleinkunst auf dem Schulschiff Deutschland

IMG_6818vk

Karin Hölscher und Rüdiger Engel freuen sich, denn sie haben mit ihrem neuen Kleinkunstprogramm große Begeisterung ausgelöst. Zwei fast ausverkaufte Vorstellungen auf dem Schulschiff Deutschland sind ein guter Beweis dafür. Lob  gilt auch für die Pianistin Monika Arnold (links), denn sie hat die beiden mit immer passenden Melodien  begleitet. Alle drei treten jetzt  zusammen als „Bremer Kleinkunst-Ensemble“ auf.

Was hat mir besonders gefallen? Die gut verstreuten bekannten Texte, die ich noch aus meinen jungen (jüngeren) Jahren kenne: Das gibt´s nur einmal…Komm auf die Schaukel Luise…Ich hab noch einen Koffer in Berlin…oder das Lied von der krummen Lanke….Im Original haben das Lilian Harvey, Hans Albers, Marlene Dietrich, Hildegard Knef und Bully Buhlan gesungen, doch Karin Hölscher und Rüdiger Engel waren genauso gute Interpreten. Das Publikum folgte ihnen bei jedem Auftritt mit Vergnügen und manchmal sogar mit (ganz) leisem Mitsingen. Texte von Joachim Ringelnatz und Erich Kästner waren auch noch auf dem Programm. Auch die trugen zum Vergnügen bei.

„Die Hauptsache ist …es hat Spaß gemacht“ – hieß es am Schluss. Das war auch der Titel des Abends und das Publikum belohnte diesen Satz mit großem Beifall. „Wir können auch kürzer“, gab mir Karin Hölscher noch mit auf dem Weg. „Mit einer Stunde  Vergnügen verschönern wir auch gerne Geburtstage….“. Das glaube ich ihr.

Alles über das Schulschiff findet man hier:

http://www.schulschiff-deutschland.de/index.html

Weser-Herbst-Regatta 2013

Von Bremen-Vegesack nach Bremerhaven und zurück – Mit über 80 Segelbooten

Die Weser-Herbst-Regatta hat dieses Jahr am 24. und 25. August stattgefunden. Wir waren wieder mit unserem Motorboot dabei. Nicht auf der Regattabahn, sondern brav am Rand, als Begleitboot für Notfälle. Fazit: Keine besonderenVorkommen an beiden Tagen, aber eine Menge Gewinner.

Diesmal mussten alle Teilnehmer früh aufstehen. Um  5 Uhr gibt es Frühstück im Bootshaus des Vegesacker Wassersportvereins in Grohn, denn um sieben Uhr soll der erste Start vor Farge sein. Grund ist die Tide. Wer segelt, weiß, was das bedeutet:  Ablaufendes Wasser nutzt man, um nach Bremerhaven zu kommen und auflaufendes, um in Richtung Bremen zu fahren.

Wir sind schon einen Abend früher an Bord gegangen und haben dort geschlafen. Als wir um fünf Uhr aufstehen, ist der Himmel noch nachtblau, nur der Mond leuchtet. Doch im Bootshaus muss der Teufel los gewesen sein, denn als wir zum Frühstück kommen, ist der Tisch leer. Alles aufgegessen. Margot sitzt müde in der Ecke. Sie ist schon um zwei Uhr aufgestanden. Sie schüttelt nur den Kopf. „Das mache ich nun schon so viele Jahre. Aber Leute mit so viel Hunger hatte ich noch nie hier.“ Dann macht sie uns noch schnell einen Kaffee.

Wir fahren um sechs Uhr aus dem Grohner Hafen in die Lesum und Weser. Jetzt ist es hell. Der Mond steht aber immer noch am Himmel.

7.30 Uhr. Der Start vor Farge ist um eine halbe Stunde verschoben worden.
8.00 Uhr. Alle Boote sind unterwegs. Wir auch.
9.00 Uhr. Eine Jolle vor uns kentert. Doch die beiden Segler brauchen nicht lange, dann haben sie ihr Boot wieder aufgerichtet und segeln weiter.
10.30 Uhr. Mein Skipper an Bord rüstet seine Kamera auf und läßt mich ans Ruder. Was er eingefangen hat, folgt jetzt.

Nach dem Start

Nach dem Start

Der blaue Wimpel ist unser Ausweis: Wir gehören dazu.

Der blaue Wimpel ist unser Ausweis: Wir gehören dazu.

 In der Schleuse in Bremerhaven.

In der Schleuse in Bremerhaven.

Ich habe des Atem eingehalten.

Hart am Wind.
Im Trapez.

Im Trapez.

Wer erreicht als erster das Ziel?

Wer erreicht als erster das Ziel?

Schlagwörter-Wolke