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Beiträge mit Schlagwort ‘Allgemeines’

Das Glöckchen mit Eigensinn

Ein starker Frühlingsbote               Im März                            Mein Lieblingsfoto

Weil ich im Herbst nicht alles Laub vom Beet gefegt habe, mussten sich diese kleinen Schneeglöckchen mächtig anstrengen, um ihre Blüten hervorzutreiben. Ich mag dieses Foto sehr. Es zeigt mir, wie unbekümmert die Natur sein kann.

Eine schöne Beschreibung der kleinen Pflanze habe ich in dem Schulbuch „Schmeils Leitfaden der Pflanzenkunde“ gefunden. Es ist ein „Hilfsbuch für den Unterricht an höheren Lehranstalten. Nach den Richtlinien für die Lehrpläne der höheren Schulen Preußens bearbeitet.“ – Erschienen 1929. Darin heißt es :

Das Schneeglöckchen bringt wie die Tulpe alljährig nur eine einzelne Blüte hervor, die aber verhältnismäßig lange, bei schlechtem Wetter sogar wochenlang, erhalten bleibt… Gegen Abend schließt sie sich, und an kalten, unfreundlichen Tagen öffnet sie sich überhaupt nicht…

Google hat mich noch mit ein paar Neuigkeiten versorgt. Das Schneeglöckchen hat inzwischen viele Liebhaber gefunden:  Es wurden  neue Sorten gezüchtet, es steht unter Naturschutz, und es werden Feste gefeiert, bei denen das Schneeglöckchen im Mittelpunkt steht. Das letzte Fest hat am 4. und 5. März in Hamburg stattgefunden.

Weil auf meinen Foto (oben) alle Blüten geschlossen sind, habe ich mir ein paar Schneeglöckchen ins Wohnzimmer gestellt und siehe da: In der Wohnzimmerwärme haben sich die kleinen Blüten geöffnet. Die Kätzchen vom Korkenzieherhasel waren schon aufgeblüht.

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Großmüttergespräch

Verändert sich die Rolle der Großeltern in unserer Gesellschaft? Diesen Eindruck kann man jedenfalls bekommen, wenn man sich umhört: Großeltern sind gefragt, weil Vater und Mutter arbeiten und  sich jemand um die Kinder kümmern muss. Kitaplätze sind rar, teuer und zeitgebunden. Sind Großeltern darum die bessere Wahl? Darüber haben sich drei Großmütter unterhalten . Entstanden ist daraus dieses Gedächtnisprotokoll.

Am Tisch saßen:

Marga (84),

Brigitte ( 56),

Marie (77)

Marga: Ich lebe auf dem Land. Auf dem Bauernhof meiner Familie. Bei uns gab es nie Probleme, wenn Kinder betreut werden mussten. Irgend jemand war immer da. Das ist heute auch noch so.

Brigitte: Meine Tochter und ihr Mann sind beide berufstätig. Beide lieben ihren Beruf. Ich war nie berufstätig. Als die kleine Tochter geboren wurde, war es für mich selbstverständlich, dass ich mich um das Baby kümmerte. Auch mein Mann, im Ruhestand,  ist gern als Babysitter beschäftigt. So haben wir nie Langeweile. Das Leben mit unser kleinen Enkelin ist einfach schön. Und wird noch schöner, denn im nächsten Monat soll der kleine Bruder geboren werden.

Marie: Meine Kinder haben spät geheiratet und Kinder bekommen. Für mich war das ein Gewinn, denn so konnte ich – ohne Großmutterpflichten –  als Späteinsteigerin in meinem Beruf arbeiten. Zum Glück bin ich nie gefragt worden, ob ich zum Kinderhüten bereit wäre. Ich hätte zwar nicht nein gesagt, aber begeistert wäre ich nicht gewesen.

Marga: Wieviel Enkelkinder hast du denn?

Marie: Sechs. Alles Mädchen. Inzwischen  sechzehn, fünfzehn, zwölf, zehn und acht Jahre alt. Ihre Väter und Mütter sind  berufstätig. Alle sind im Kindergarten gewesen und hatten oder haben einen Platz im Hort.

Brigitte: Ich glaube, du weist gar nicht, was du alles verpasst hast. Als Großmutter hast du doch eine ganz anderen Platz im Leben der Kinder als die Eltern. Du freust dich, wenn sie kommen. Sie gehst auch ihre Wünsche ein und kannst sie verwöhnen…

Marie: Ich habe meinen Kindern zwanzig Jahre meines Lebens geschenkt. Ich war immer für sie da. Ob ich immer eine gute Mutter war? Ich bin mir nicht sicher. Aber noch einmal: nur für andere da sein, das möchte ich nicht mehr.

Marga: Deine Ansicht teilen die jüngeren Großeltern offensichtlich nicht. Sie nehmen die Herausforderung an und lassen sich zum Kinderhüten einspannen. Unser bestes Beispiel hier am Tisch ist Brigitte.

Brigitte (guckt vergnügt): Ja und im Trend sind  mein Mann und ich auch noch, denn es gibt jetzt sogar ein Gesetz, dass nicht nur Elternzeit sondern auch Großelternzeit möglich macht. Es gibt also sogar Großeltern, die noch berufstätig sind und Enkelkinder hüten.

Marie: Es ist aber ein Gesetz mit ziemlichen Einschränkungen.

Brigitte:  Mir genügt schon die Idee, denn dieses Gesetz ist doch eine Bestätigung für die Rolle, die wir Großeltern inzwischen spielen.

Marga: Ob das die Feministinnen bedacht haben, als sie anfingen,  mehr Freiheit für  Frauen zu fordern?  Mehr Freiheit auf Kosten anderer?

Marie: Eine Antwort auf diese Frage können wir uns sparen. Fakt ist nur, dass heute Frauen selbst für ihre Rente sorgen müssen. Wenn die Ehe nicht hält, bekommen sie Probleme.

Brigitte: Na, seht ihr wohl: Diese Gesetzesänderung ist doch schon ein Grund, warum wir als Großeltern einspringen sollten, wenn Enkelkinder behütet werden müssen.

Marga: Du sagst Enkelkinder sollen behütet werden. – Das gefällt mir. Behütet wird man am besten in der Familie. Da mögen die Frauen und Männer, die im Hort arbeiten, noch so gut sein. Eine liebevolle Familie ersetzen sie nicht.

Marga: Was mir gerade auffällt: Die neuen Großeltern werden wieder zum Kern einer Großfamilie. So, wie ich das erlebt habe. Ich habe in meiner großen Familie ein erfülltes Leben gehabt. Und habe es immer noch. Ich fühle mich geborgen.

Brigitte: Das ist eine schöne Schlussfolgerung.

Marie: Vielleicht habe ich tatsächlich etwas in meinem Lebens verpasst. Ich werde wohl eines Tages in einem Altenheim landen und mich über die hohen Lebenserhaltungskosten ärgern..

 

 

Es ist wieder soweit: Wir bekommen eine Stunde geschenkt

In ein paar Stunden beginnt die Winterzeit. Wir können eine Stunde länger schlafen

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So will es das Gesetz: Am letzten Sonntag im Oktober beginnt in allen Staaten der Europäischen Union die Winterzeit. In der Nacht werden die Uhren von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Damit sind wir wieder bei der Normalzeit angekommen. Erst am letzten Sonntag im März müssen wir uns wieder auf die Sommerzeit einstellen.

Nicht jedem behagt das. Im Internet findet man genug Hinweise, dass viele gegen  die Zeitumstellung sind.

Es gab noch andere Zeiten

Dabei können wir froh sein, dass es diese klare Regelung gibt. Früher mussten sich die Menschen  in einem regelrechten Zeitwirrwarr zurechtfinden. Es gab nämlich in Deutschland bis Ende des 19. Jahrhunderts keine einheitliche Uhrzeit. Stattdessen gliederten an vielen Orten  die Kirchen mit ihrem Glockengeläut die Tageszeit.  Das änderte sich erst allmählich, als die Eisenbahn erfunden war und die Industriearbeiter nicht mehr kommen und gehen sollten, wie es ihnen passte.

Die Atomuhr funkt

 Ich wäre nicht traurig, wenn die Zeitumstellung  ausbliebe. Mir macht sie zu schaffen. Doch ich weiß schon jetzt, dass ich am Sonntag wieder ganz gespannt durch die Wohnung laufen werde, um zu sehen, ob unsere Funkuhren die neue Zeit anzeigen. Ohne mein Zutun. Ausgelöst durch die Atomuhr in Braunschweig.

Eine kleine Eselsbrücke, die mir eine Freundin verraten hat

Wie werden die Uhren umgestellt? Ganz einfach zu merken: Zur Sommerzeit werden  die Uhren vorgestellt, weil auch die Gartenstühle nach draußen gestellt werden, zum Winter ist es umgekehrt: Die Stühle kommen ins Haus , die Uhren werden zurückgestellt.


 

Jetzt haben Bremer Schulkinder und Lehrer Ferien

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In Bremen und Niedersachsen haben die Schulferien begonnen. Mit zum schönsten Freizeitvergnügen gehört es hier im Norden,  mit einem Schiff  (hier die VERANDERING) auf Tour zu gehen. Einen schönen Eindruck, wie Sommerferien vor rund hundert Jahren verbracht wurden, kann man hier nachlesen: Strohwitwerzug und Kinderkolonie. Berlin macht Ferien 1900.

http://textilegeschichten.net/

Luxus-Yacht vor meiner Haustür

Milliardäre lassen ihre Traumschiffe an der Weser bauen

Im Wirtschaftsteil der FAZ konnte man es vor ein paar Tagen lesen: Bei der Bremer Werft Lürssen ist gerade eine der größten Yachten der Welt fertig geworden. Wie die FAZ berichtet, ist die „Quantum Blue“ mehr als einhundert Meter lang. Das hätte ich mir vielleicht auch noch ausrechnen können, denn die „Qauntum Blue“ lag bis vor ein paar Tagen  gegenüber der Vegesacker Uferpromenade, und von dort konnte ich sie mir genau ansehen. Mehr aber auch nicht. Denn Informationen zum Schiff bekommt man von der Werft nicht. Vor Jahren, als ich noch als Redakteurin vor Ort gearbeitet habe, hat man mich inständig gebeten, doch nichts über ein damals gebautes Luxusschiff zu berichten, denn das könnte der Auftraggeber übel nehmen „.  Ich habe die Bitte erfüllt und bis heute alle Kollegen vor Ort auch. Darum habe ich den vierspaltigen Artikel in  der FAZ auch mit großem  Interesse gelesen.

Auf den vier Decks können mehr als ein Dutzend Gäste in prachtvollen Suiten wohnen, heißt es in dem Artikel, und sie werden natürlich von viel Personal verwöhnt. Wer von Bord möchte, kann sich vom Hubschrauber abholen lassen, denn der kann auf dem Deck landen.Für wen das Schiff gebaut wird, hat die Lürssen-Werft  nicht verraten. Verschwiegenheit ist in diesem Geschäft immer noch oberstes Gebot. Doch die FAZ weiß: Reiche Russen, Scheichs aus Saudi-Arabien und texanische Ölmilliardäre sind meistens die Auftraggeber und die geben für ein Schiff von der Weser gerne einen dreistelligen Millionenbetrag aus.

Die Informationen hat unser Berichterstatter auf der Jahrespressekonferenz des deutschen Werftenverbands VSM bekommen. Ob man da die Pressevertreter mit Absicht  ein bisschen in die Irre geführt hat? Denn dort wurde wohl berichtet :…sicher ist nur, dass das Schiff im Frühjahr zu seiner Jungfernfahrt ins Mittelmeer aufgebrochen ist und seither über die Gewässer dieser Erde schippert…“

Fehlanzeige: Die „Quantum Blue“ hat gestern erst abgelegt. Zum Glück konnte ich dieses Foto noch machen.

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Dank AIS konnte ich auf dem PC das Ablegemanöver verfolgen.

Die Woche vor Ostern

Warum die Feiertage? – Meine Antwort für Marie

Marie fragt mich, warum wir Ostern feiern. Das Kind besucht mich manchmal, wenn Papa und Mama überall Unruhe verbreiten. Stress haben. Eine schnelle Antwort fällt mir nicht ein. Doch vor mir liegt die „Bremer Kirchenzeitung“, gerade verteilt durch die Tageszeitung. „Gesegnete Ostern“ steht auf dem Titelblatt. Finde ich jetzt die schnelle Antwort? Nein. Doch dann zieht Marie meine Kinderbibel aus dem Bücherregal. Und ganz am Ende finden wir die Antwort. Zusammen lesen wir, dass Jesus in der großen Stadt Jerusalem Geschichten vom Himmelreich erzählte. Und dass das den Hohen Priestern  nicht gefiel. Sie wollten Jesus töten lassen. Judas, einer von Jesus zwölf Jüngern, wollte den Hohen Priestern verraten, wo sie Jesus leicht festnehmen konnten. Dafür sollte Judas  dreißig Silberstücke bekommen.

Gründonnerstag

Gründonnerstag, der Tag vor Karfreitag, erinnert daran, dass Jesus, einen Tag bevor er ans Kreuz geschlagen wurde, noch einmal mit seinen Jüngern zusammen gegessen hat. „Einer von euch, der hier mit am Tisch sitzt, wird mich verraten“, hat er bei diesem Abendmahl gesagt.

Karfreitag

Nach dem Essen ging Jesus mit drei Jüngern auf den Ölberg, um zu beten. Dort nahmen ihn bewaffnete Männer fest. Judas hatte ihnen  gesagt: „Ich küsse Jesus, dann wisst ihr, wen ihr festnehmen müsst.“ Und so geschah es. Als Jesus vor den Hohen Priestern stand, fragte man ihn, ob er wirklich der Sohn Gottes sei. „Ja, ich bin es“, antwortete Jesus. „Das ist Gotteslästerung,  niemand kann der Sohn Gottes sein“, erklärten die Priester. Dann wurde Jesus zu Pilatus gebracht, der den römischen Kaiser in Jerusalem vertrat. Nur Pilatus durfte jemanden zum Tod verurteilen. Doch Pilatus wollte die Hohen Priester nicht  verärgern und gab den Befehl, Jesus an das Kreuz zu schlagen . So geschah es. Abends war Jesus am Kreuz gestorben. Ein reicher Mann kam und nahm, zusammen mit Freunden, Jesus vom  Kreuz, wickelte in ein weißes Laken und legte ihn in ein Grab.

Ostern

Zwei Tage später, es war Sonntag, machten  sich drei Frauen auf den Weg, um das Grab von Jesus zu besuchen. Doch als sie ankamen, war das Grab leer. Ein Engel stand dort: „Fürchtet euch nicht“, sagte er, “ Jesus ist nicht mehr hier. Er ist auferstanden.“

Darum ist Ostern  ein Fest, an dem man sich freuen darf. Und lachen darf. Und Witze erzählen darf. Diese Botschaft habe ich dann doch – beim nächsten Blättern – in der Kirchenzeitung gefunden. Jörg Mosig erklärt darin, dass zur Osterfreude früher das Osterlachen gehörte. Auch im Gottesdienst. Dazu erzählte der Pastor lustige Geschichten von der Kanzel.

Das gefällt Marie und mir, und wir fangen an, uns Witze zu erzählen. Marie ist dieser eingefallen:

„Anna fragt: „Papi, Papi, wo ist denn Australien?“ „Keine Ahnung. Deine Mutter hat aufgeräumt.“

Mein Lieblingswitz aus Kindertagen: „Die Mutter ruft: Klein Erna, komm, Füße waschen. Ich brauch die Schüssel für Salat.“

Zusammen angesehen haben wir uns „Die große Ravensburger Kinderbibel“. Erzählt von Thomas Erne, mit Bildern von Ulises Wensell.

Das kleine Mädchen auf dem Tisch

Ein Geburtstagsgruß zum Weltfrauentag am 8. März 

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Anneliese Bormann, das kleine Mädchen auf dem Tisch, wurde vor 100 Jahren geboren. Genau am 8. März 1915. Seine Zukunft war ungewiss, denn damals war Krieg in Deutschland. Sein Vater war Soldat  und kämpfte gegen die Franzosen. Seine Mutter, Dora Bormann,  musste das Feinkostgeschäft, das sein  Vater ein paar Jahre früher gegründet hatte, allein führen. Dora Bormann meisterte das, obwohl sie als Frau damals  fast keine Rechte besaß: Wählen durften die Frauen in Deutschland nämlich erst ab 1919, bis 1958 verwaltete der Ehemann das Vermögen seiner Frau und verfügte auch darüber. Bis 1977 mussten die Frauen noch ihren Ehemann fragen,  wenn sie berufstätig sein wollten.

Und wo stehen wir Frauen heute?

Jetzt gibt es in Deutschland ein paar Gesetze, die Frauen bevorzugen, denn sie schreiben eine Frauenquote vor! Wer hätte das vor hundert Jahren gedacht. Gerade haben  Frauen im Bundestag eine Torte aufgeschnitten und den Champagner fließen lassen, weil nun die Frauenquote für Spitzenpositionen in der Wirtschaft gilt. Vielleicht ergattert eine Urenkelin von Anneliese Bormann in ein paar Jahren solch einen Stuhl. Die Ausbildung dafür bekommt sie gerade. Oder lehnt sie den Sitz ab, weil sie für Gleichberechtigung in allen Lebenslagen ist? Ich bin  gespannt, wie es weiter geht.

Komm auf die Schaukel Luise! Es ist ein großes Plaisir…

Zwei Abende Kleinkunst auf dem Schulschiff Deutschland

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Karin Hölscher und Rüdiger Engel freuen sich, denn sie haben mit ihrem neuen Kleinkunstprogramm große Begeisterung ausgelöst. Zwei fast ausverkaufte Vorstellungen auf dem Schulschiff Deutschland sind ein guter Beweis dafür. Lob  gilt auch für die Pianistin Monika Arnold (links), denn sie hat die beiden mit immer passenden Melodien  begleitet. Alle drei treten jetzt  zusammen als „Bremer Kleinkunst-Ensemble“ auf.

Was hat mir besonders gefallen? Die gut verstreuten bekannten Texte, die ich noch aus meinen jungen (jüngeren) Jahren kenne: Das gibt´s nur einmal…Komm auf die Schaukel Luise…Ich hab noch einen Koffer in Berlin…oder das Lied von der krummen Lanke….Im Original haben das Lilian Harvey, Hans Albers, Marlene Dietrich, Hildegard Knef und Bully Buhlan gesungen, doch Karin Hölscher und Rüdiger Engel waren genauso gute Interpreten. Das Publikum folgte ihnen bei jedem Auftritt mit Vergnügen und manchmal sogar mit (ganz) leisem Mitsingen. Texte von Joachim Ringelnatz und Erich Kästner waren auch noch auf dem Programm. Auch die trugen zum Vergnügen bei.

„Die Hauptsache ist …es hat Spaß gemacht“ – hieß es am Schluss. Das war auch der Titel des Abends und das Publikum belohnte diesen Satz mit großem Beifall. „Wir können auch kürzer“, gab mir Karin Hölscher noch mit auf dem Weg. „Mit einer Stunde  Vergnügen verschönern wir auch gerne Geburtstage….“. Das glaube ich ihr.

Alles über das Schulschiff findet man hier:

http://www.schulschiff-deutschland.de/index.html

Heute beginnt der Herbst

Abschied von einem schönen Sommer in Norddeutschland 

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Es war im Mai, als auf dem Wochenmarkt die letzten Balkonblumen zum Sonderpreis angeboten wurden. Ich nahm eine etwas zerzauste kleine Petunie mit. Für 2 €. Zuhause pflanzte ich sie in eine Schale, und es dauerte nicht lange, bis aus der kleinen Pflanze diese Schönheit wurde. Bis zum ersten Frost werde ich noch meine Freude an ihr haben.

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