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Archiv für die Kategorie ‘Winter’

Kaum zu glauben: Karneval im Bremer Norden

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Ja, ich kann es kaum glauben: An meinem Haus ist gerade  ein Karnevalsumzug vorbeigekommen, und ich hätte dieses bunte Ereignis fast verschlafen ( Mittagsschlaf, lang). Doch die bunte Schar trommelte  Samba-Musik  und marschierte auch nicht besonders schnell, so dass ich dem Zug – rasch aufgestanden –   gut folgen konnte. Organisiert hatte alles die Initiative Bremer Karneval e.V.. In diesem Jahr mit dem Motto „Wunderwelten“ . In Vegesack  fand der erste Umzug statt.

Zum großen Umzug am 18. Februar, der am Bremer Marktplatz beginnt, haben sich über hundert Samba-Gruppen aus Deutschland und über seine Grenzen hinaus angemeldet. In Vegesack konnte man auch – schön verkleidet – allein mitlaufen. Ob  die beiden Stelzenläufer zur Samba-Gruppe gehörten oder nicht, weiß ich nicht. Ich habe sie bewundert: ihre schönen Kostüme und ihre Stelzenlauf-Akrobatik.

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Ganz frisch aus der Kamera

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24. Januar 2015. Am Weserufer. Bremen ist zum ersten Mal in diesem Winter weiß. Einen Tag später war die ganze Schönheit schon wieder geschmolzen.

Im Winter! Ein Baum voller Äpfel

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Januartag an der Weser. Es liegt Schnee. Die Sonne scheint und der Himmel ist blau.  In einem Garten hängen noch Äpfel im Baum. Ob es ein Star ist, der hier Futter gefunden hat?

Wann ist „Welttag des Schneemanns“ ?

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Am Sonnabend in dieser Woche ist es soweit – Wer macht mit? –  Ich backe eine Schneemustorte und löse ein Rätsel

Am 18. Januar ist der „Welttag des Schneemanns“. Das habe ich mir nicht ausgedacht. Doch die Idee gefällt mir: Kein Schnee ist weit und breit bei uns zu sehen. Warum also nicht einen Erinnerungstag dafür proklamieren?

Den Einfall hatte Cornelius Grätz. Er hat den „Welttag des Schneemanns“ 2010 ausgerufen und von da an jedes Jahr mit seinen Fans gefeiert. Doch er will damit nicht an fehlenden Schnee erinnern (wie ich viel zu einfach gedacht habe), sondern mehr erreichen. Er sagt:“ Die Idee zum Welttag des Schneemanns hatte ich, da ich das sympathische Image, das der Schneemann in aller Welt genießt, für positive  Aktionen nutzen möchte. Der Schneemann überwindet politische und religiöse Grenzen. Er ist beliebt bei Alt und Jung…“

Cornelius Grätz weiß wovon er redet, denn er sammelt seit über 25 Jahren alles zum Thema „Schneemann“. Inzwischen hat er weit über 3000 Schneemänner aus aller Welt und in allen Variationen bei sich aufgenommen. Es ist die  größte Schneemännerversammlung weltweit.

Ich werde den Tag auch zum Thema machen. Ich habe meine Freundinnen zum „Literarischen Nachmittag“ eingeladen. Es gibt Kaffee, Tee und Schneemustorte. Dazu habe ich im Internet eine Menge Gedichte zum Thema „Schneemann“ gefunden. Die werden wir abwechselnd vorlesen. Außerdem habe ich ein Rätsel vorbereitet. Meine Freundinnen sollen herausfinden, wer dieses Märchen vom Schneemann geschrieben hat, das so beginnt:

„Eine so wunderbare Kälte ist es, dass mir der ganze Körper knackt!“ sagte der Schneemann. „Der Wind kann einem freilich Leben einbeißen. Und wie die Glühende dort glotzt!“ – er meinte die Sonne, die eben im Untergehen begriffen war. „Mich soll sie nicht zum Blinzeln bringen. Ich werde schon die Stückchen festhalten.“

Er hatte nämlich statt der Augen zwei große, dreieckige Stückchen von einem Dachziegel im Kopfe, sein Mund bestand aus einem alten Rechen, folglich hatte sein Mund auch Zähne…“

Das Märchen hat sich der dänische Dichter Hans Christian Andersen (1805-1875) ausgedacht. Vermutlich werden meine Freundinnen es nicht erraten. Ich bin auch erst durch meine Googelei darauf gekommen.

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Die Schneemänner haben mir meine Enkelinnen geschenkt.

1942 – Winter im Schnee

Krieg in Deutschland – Ferien im Harz – Wie war das möglich?

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Das Foto hat meine Mutter in mein Kinderalbum geklebt. Darunter steht:

Winterfreuden – trotz Krieg – in Schierke. Mit der Omi und der Mutti.

Die Gesichter der beiden Frauen sehen sorgenvoll aus, denn alle Männer in der Familie sind als Soldaten im Krieg. Am 26. Januar 1942 wurde Bremen von britischen Bombern angegriffen. Im Mai 1940 waren die ersten Bomben gefallen. Häuser wurden zerstört und Menschen getötet. Doch die Erwachsenen sorgten dafür, dass meine Welt nicht gestört wurde. Ich kann mich nur noch an das Heulen der Sirenen erinnern, wenn wieder ein Bombenangriff drohte und mich die Erwachsenen in den Luftschutzbunken trugen. Warum konnten  meine Mutter und Großmutter es wagen, mit mir in den Harz zu fahren? Wieso fanden sie ein Quartier für uns und einen Fotografen, der schöne Fotos machen konnte? Ich weiß es nicht.

Schierke ist vom Krieg weitgehend verschont geblieben. Bis zur Wiedervereinigung gehörte der Ferienort zur DDR, heute ist er ein Stadtteil von Wernigerode und gehört zum Bundesland Sachsen-Anhalt.

1939 : Advent in Norddeutschland

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Dieses Foto hat mein Vater vor 74 Jahren von seiner kleinen Familie gemacht. Ich sitze auf dem Schoß meiner Mutter. Sie hat den Kaffeetisch schön gedeckt.  Ein Adventskranz hängt über dem Tisch. Die Kerze darunter wird von einem großen Tannenzapfen gehalten. Was dieses Foto nicht zeigt: Deutchland befindet sich im Krieg. Am ersten September 1939 haben deutsche Soldaten Polen überfallen. Zwei Tage später erklärten die Westmächte dem Deutschen Reich den Krieg. Meine Eltern haben 1938 geheiratet. Alles war für ein schönes Leben eingerichtet. Doch trotz Krieg ist ihr Leben an diesem Adventssonntag 1939  noch vergleichsweise beschaulich . Wie es weiter geht, werde ich in diesem Monat erzählen.

Winter in the US – Winter in Germany

Snow in Maryland und Schnee in Bremen

USA

Meine amerikanische Freundin hat mir dieses Winterbild geschickt. Sie hat einen Blick aus ihrem Küchenfenster festgehalten. Als das Foto bei mir am 18. Januar ankam, lag hier noch gar kein Schnee. Dafür sah es  bei uns hinter dem Deich an der Weser so aus: 

Schafe

January 2013. The river Weser. Sheeps on the dyke. Where is the shepherd?

Das Feuerwerk zum Jahresanfang

An der Ostsee, in Warnemünde, feiert man seit 14 Jahren den Neujahrstag mit einem Feuerwerk. Am späten Nachmittag  wird der Leuchtturm an der Hafenmole zum Mittelpunkt eines Licht- und Tonspektakels aus Lasershow, buntem Himmelsregen, Musik und schönen Worten. In diesem Jahr war ich leider nicht dabei, aber meine Freundin hat das Spektakel von einem Balkon aus verfolgt, und dieses Foto zeigt ihren schönsten Augenblick!

Fröhliche Weihnachten – vorbei…

Alle Geschenke sind auspackt…

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Ich  sehe dem neuen Jahr entgegen. Mit ein paar Schmerzen im Bein, aber immer noch schwimmfähig!

 

Dieser Sonnenuntergang ist etwas Besonderes

tgb012121348kHeute, am  13. Dezember 2012,  ist die Sonne in Bremen schon um 16.07 Uhr untergegangen. So früh wie im ganzen Jahr nicht. Wieso nicht am 21. Dezember, dem kürzesten Tag des Jahres?  Diese Frage ist im „Weser-Kuier“, der Tageszeitung für Bremen und Niedersachsen, passend zum Datum  beantwortet worden.

Ich habe mir das gemerkt:

Heute ist die Sonne um 8.31 Uhr aufgegangen, am 21. Dezember, zum Winteranfang, wird sie sechs Minuten später aufgehen und drei Minuten später untergehen. Das alles hängt mit der Umlaufgeschwindigkeit der Erde um die Sonne zusammen. Für mich war das ein guter Grund, um heute Nachmittag einen Spaziergang an der Weser zu machen, genau um 16.07 Uhr ist dann dieses Foto  entstanden.

 

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