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Einladung zum „Tag der Komplimente“

Erster Termin:  24. Januar  2015 /  Zweiter Termin: 1. März 2015

Tatsächlich, das gibt es: Zwei Feiertage, an denen man seinen lieben Mitmenschen etwas Freundliches sagen sollte. Warum zwei Tage? Eine Antwort darauf habe ich nicht gefunden. Nur dies: Auf die Idee gekommen, solch einen Tag zu proklamieren, sind 1998  zwei US-Amerikanerinnen. Sie haben dafür den 24. Januar bestimmt. Das zweite Datum tauchte 2003 in Europa auf und wurde zum „World Compliment Day“ erklärt. Das ergibt natürlich einen schönen Spielraum, um diese Tage gut zu nutzen. Mein Vorschlag: Den 24. Januar nehmen wir als Übungstag, damit wir am 1. März (noch fünf Wochen bis dahin), für jeden lieben Menschen, der uns über den Weg läuft, das passende Kompliment auf der Zunge  haben.

Wer bis hier gelesen hat (Kompliment!), fragt sich jetzt vielleicht auch, wie man Kompliment am besten erklärt? Die ausführlichste Antwort habe ich im 5. Band in Meyers Konversations-Lexikon von 1895 gefunden. Dort heißt es:

Komplimént (franz. comliment, spr.kongplimäng), eine höfliche Ausdrucksweise in Rede oder Schrift, um jemand seine Achtung, Verehrung oder Teilnahme zu bezeugen oder überhaupt etwas Schmeichelhaftes und Angenehmes zu sagen. Die Form des Kompliments wechselte nach Zeit und Nationalität. Seit Ludwig XIV. (1643-1715) hat besonders Frankreich für den größten Teil Europas den Ton angegeben…..

Ein Kompliment wird also nicht nur so dahin gesagt, sondern man kann es auch schriftlich äußern. Ein feiner Platz dafür ist ein Gästebuch. In unserem finden sich ein paar hübsche Beispiele. Mein schönstes Kompilment stammt von drei Makah-Indianern aus den USA. Sie haben am 19. September 1996 geschrieben…..

Helga, thank you so very much for our visit of your home. You are a very kind heartet Lady. May God bless you always.

Die jungen Leute waren auf Einladung von UNICEF nach Bremen gekommen. Ich habe ihnen im Heimatmuseum Schloss Schönebeck gezeigt, wie bis in das 19. Jahrhundert Walfang von der Weser aus betrieben wurde, denn auch ihre Vorfahren haben vom Walfang gelebt. Anschließend waren wir bei mir zu Hause.

Nun zurück zu meiner Einladung, den Tag der Komplimente auszuprobieren. Dafür zum Schluss ein paar Vorschläge:

Alltagstauglich finde ich diese Komplimente: Sie werden von Mal zu Mal jünger……Ich bewundere Sie, wie Sie Ihr Leben gemeistert haben….Sie können stolz auf ihre Kinder sein…….Sie sehen bezaubernd aus…..Ihre Kondition möchte ich haben…

Kein Kompliment für Seniorinnen: Junge Frau, was wünschen Sie?…..

Ab hier sind der Phantasie keine Grenzen mehr gesetzt. Aber wem sage ich das? Senioren wissen meist, wie sie Damen mit ihren Artigkeiten und Schmeicheleien erfreuen, doch sei ihnen an dieser Stelle gesagt, dass alte Damen sich auch noch darüber freuen .

Einen großen Vorteil haben diese beiden kuriosen Feirtage übrigens auch noch: Sie kosten nix! Passende Geschenke werden noch nicht angeboten.

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Wo blühen diese Tulpen?

 

2014-04-18 002 007k

 

Meine amerikanische Freundin ist wieder auf Reisen gewesen. Manchmal schickt sie mir von ihren Sehnsuchtsorten rund um die Erde ein Foto. Gestern kam wieder einmal eine Mail von ihr.  Als ich sie öffnete und das Foto sah, dachte ich: „Wie schön, Anna war  in…..“ Ganz falsch! Natürlich hat sie mich nicht rätseln lassen, wo sie gewesen ist. Doch mich hat die Lösung überrascht. Und so habe ich ein Sonntagsrätsel daraus gemacht:

Wo  kann man sich dieses Blütenmeer jetzt ansehen?

In der niederländischen Gartenanlage Keukenhof?

oder

In den Duke University Gardens in Durham, North Carolina, USA?

Die Lösung verrate ich nicht, denn die findet man bei Wikipedia, wenn man die beiden Orte angibt.

 

Meine Übersetzung für Anna, die leider kein Deutsch spricht:

My American friend has been travelling again. Sometimes she sends me photos of  her places of longing around the world. Yesterday once again an email arrived from her. When I opened it and saw the photo, I thought: “How nice, Anna was in. ….”

Completely wrong! Of course she did not leave me guessing where she had been. But the answer surprised me. And so I thought of a Sunday riddle:

Where can these ​​flowers be seen right now?

In the Dutch Keukenhof Gardens or  in the Duke University Gardens in Durham?

Wikipedia has the answer.

 

 

Winter in the US – Winter in Germany

Snow in Maryland und Schnee in Bremen

USA

Meine amerikanische Freundin hat mir dieses Winterbild geschickt. Sie hat einen Blick aus ihrem Küchenfenster festgehalten. Als das Foto bei mir am 18. Januar ankam, lag hier noch gar kein Schnee. Dafür sah es  bei uns hinter dem Deich an der Weser so aus: 

Schafe

January 2013. The river Weser. Sheeps on the dyke. Where is the shepherd?

Springtime….. Frühlingsanfang all überall…..

Meine Freundin in den USA hat mir wieder Fotos aus ihrem Garten geschickt. Auch im Bundessstaat Maryland ist es Frühling geworden – genauso schön wie bei uns. Wie ich arbeitet sie jetzt wieder in ihrem Garten. Ein Junge aus der Nachbarschaft hilft ihr dabei. Sie schreibt:

The yard looks so pretty.  I can see the forsythia from the kitchen sink.  We have had warm days and I have been out working.  The boy who lives back of us helps me.  He is 17 and has been helping me for several years.  He is a really nice kid and fun to work with.

Im Vegesacker Stadtgarten – direkt an der Weser – stehen die Forsythien noch nicht in voller Blüte, aber man sieht schon, dass sie kommen. Narzissen und Zwerghyazinthen blühen auch hier.

Der Vegesacker Stadtgarten. A garden on the River Weser – March 2012 – hyacinths and narcissus are in bloom.

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