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Archiv für die Kategorie ‘Goethe’

Zwei kurze Reisen

Ich bin immer noch dem Frühling auf der Spur. In der letzten Woche bin ich ihm in Weimar und in Ludwigslust begegnet.

In Weimar habe ich Goethes Gartenhaus im Park an der Ilm besucht. Ich habe das Haus schnell gefunden, denn ich kannte es von vielen Fotos. Goethe hat dort von 1776 bis 1782 ständig gewohnt. Und bis heute ist noch alles so erhalten, wie  er es liebte. Den Garten vor dem Haus hatte man ein bisschen mit bunten Frühjahrsblumen herausgeputzt, und die Gartentür leuchtete in frischem Weiß. Doch ob Goethe tatsächlich Blumen auf einen Stuhl pflanzen ließ?

In Ludwigslust bin ich mit dem Fahrrad durch den Park gefahren. Der Park liegt hinter dem Barockschloß, einst die Residenz der Meckenlenburger Herzöge, heute Museum und kultureller Treffpunkt. Der Park ist einer der größten Landschaftsparks in Norddeutschland. Bewunderungswürdig ist der 28 Kilometer lange Kanal, der 1756 in nur vier Jahren gebaut wurde. Er sorgt bis heute dafür, das Fontänen und Kaskaden ihr Wasser bekommen. Auch hier zeigten die meisten Bäume ihr erstes Grün. Und der Waldboden war mit Buschwindröschen übersäht.

Der Kanal. Im Vordergrund die Springstrahlen, „Nonnen“ genannt, die ohne Pumpen betrieben werden.

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