„Kind, lebe dein Leben“


Gerade hat in Frankfurt die Buchmesse stattgefunden. Sie gilt als die größte Buchmesse der Welt. In diesem Jahr waren mehr als 7.100 Aussteller aus rund 100 Ländern dabei, die über 400.000 Buchtitel, Landkarten, Manuskripte und Grafiken sowie Hörbücher und E-Books aller Themen vorstellten. Beklagt wurde auch in diesem Jahr, dass immer weniger Bücher gelesen werden. Und was bedeutet das? Für mich, dass etwas Wichtiges in meinem Leben für andere keine große Bedeutung mehr hat.

Ich bin mit Büchern aufgewachsen. Ich lese seit meinem achten oder neunten Lebensjahr beinahe jeden Tag. Immer wieder bin ich in Gedankenwelten eingetaucht, die meinen Alltag ergänzten. „Kind, lebe dein Leben“, hat meine Mutter einmal zu mir gesagt. Ich habe den Satz nicht vergessen, denn er sagt etwas Wichtiges aus. Ich habe mich ganz gut daran gehalten. Doch jetzt, in meinem Alter, beherzige ich ihn jeden Tag:

Ich lebe mein Leben

Ich esse, was mir schmeckt, aber nicht immer gesund ist.

Ich mache Sport, wenn ich Lust habe,

Ich gehe zum Einkaufen, ohne vorher in den Spiegel zu gucken.

Ich lade nicht mehr zu großen Festen ein, für die ich selbst koche.

Nun zu meinem Anliegen: Ich habe ein großes Bücherregal. Doch was kenne ich aus diesen Büchern? Und dann kam die Idee, daraus ein Spiel zu machen. Wie lauten die ersten Sätze in bestimmten Büchern? Ganz ehrlich: Ich konnte keine Frage aus dem Kopf beantworten. Aber wer kann es?

Hier sind meine Fragen (die ich selbst gar nicht beantworten konnte): Wie beginnen diese Lesestücke von:

  1. Uwe Tellkamp: Der Turm
  2. Margret Mitchell: Vom Winde verweht
  3. Ernest Hemingway: Der alte Mann und das Meer
  4. Johann Wolfgang von Goethe: Dichtung und Wahrheit
  5. Märchen der Brüder Grimm

ZITATE

  1.  Am 28ten August 1749, mittags mit dem Glockenschlag zwölf, kam ich in Frankfurt am Main auf die Welt. Die Konstellation war glücklich: die Sonne stand im Zeichen der Jungfrau und kulminierte für den Tag; Jupiter und Venus blickten sie freundlich an…

2. Es hatte ein Mann einen Esel, der ihm schon lange Jahre treu gedient, dessen Kräfte aber nun zu Ende gingen….

3. Er war ein alter Mann, der allein in einem kleinen Boot im Golfstrom fischte, und er war jetzt vierundachtzig Tage hintereinander hinausgefahren, ohne einen Fisch zu fangen…

4. Scarlett O`Hara war nicht eigentlich schön zu nennen. Wenn aber Männer in ihren Bann gerieten, wie jetzt die Zwillinge Tarleton, so wurden sie dessen meist nicht gewahr…

5. Die elektrischen Zitronen, aus dem VEB „Narva“, mit denen der Baum dekoriert war, hatten einen Defekt, flackerten hin und wieder auf und löschten die elbabwärts liegende Silhouette Dresdens…

Alles richtig? Gewusst? Geraten? Das Internet gefragt?

Mir hat dieser kurze Ausflug in mein Bücherregal Spaß gemacht.

Die Lösung: 1/5,   2/4,   3/3,   4/1,   5/1

 

 

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