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Archiv für August, 2016

Zu Besuch in Bremen – Ausflugstipps – Fortsetzung

Torte essen in der Bremer Schweiz

Der Sommer in Bremen zeigt sich leider seit ein paar Wochen von seiner kühlen Seite. Das ist aber kein Grund, nur zuhause zu sitzen und aus dem Fenster zu gucken. Draußen ist es nämlich schön. Von Bremen-Nord aus betrachtet kann man das  besonders in den Parks und in der Bremer Schweiz erleben: Die Bäume  stehen in voller grüner Blätterpracht da, Blumenbeete leuchten, die Rasenflächen haben keine braunen Flecken und in der Bremer Schweiz sehen die Viehweiden  satt grün aus. Und das alles, weil es genug geregnet hat und die Sonne meist hinter Wolken verschwunden war.

Ich bin gerade in der Bremer Schweiz gewesen, einer hügeligen Wald- und Wiesenlandschaft nördlich von Bremen, habe  einen Spaziergang gemacht und  in diesem Gartenlokal eine schöne lange Kaffeepause gemacht:

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Bruns Garten in Leuchtenburg

Das strohgedeckte Bauernhaus kenne ich aus meinen Kindertagen,  Anfang der fünfziger Jahre im letzten Jahrhundert (was für eine Zeitspanne!). Manchmal hat meine Großmutter mit mir von Bremen-Nord aus einen Ausflug dort hin gemacht. Das waren rund drei Kilometer zu Fuß. Für ein Kind eine ziemlich lange Strecke. Doch in Bruns Garten gab es genug Tische und Stühle, um dort sein Butterbrot in Ruhe zu essen. Ich glaube, das Butterbrot durfte man mitbringen, zu trinken bestellte man sich. Später war Selbstmitgebrachtes nicht mehr erwünscht. Noch einige Jahre später blieb Bruns Garten für Gäste geschlossen.

Wie schön, dass es dieses Ausflugsziel wieder gibt!

Seit Mai dieses Jahres sind Haus und Garten wieder geöffnet. Mit einem besonderen Konzept: Man kann dort von morgens bis abends frühstücken. Torten und Kuchen werden aber auch angeboten, dazu ein paar einfache Mittagsgerichte.  Mir hat das gefallen. Ich habe im Garten gesessen und konnte ganz ungestört zugucken, wie sich eine muntere Kinderschar beim Ballspielen auf einer großen Wiese nicht weit von mir vergnügte.

Später habe ich noch etwas entdeckt:

Vor dem Haus steht eine große Eiche, mit Widmung:

Friedenseiche  1870-71

Nun treibt mich die Frage um:

„Ist die Eiche wirklich 1870 gepflanzt worden? Können Eichen so alt werden? „

 

 

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