seniorenfreundlich – norddeutsch – weiblich – alt und jung

Archiv für Dezember, 2014

Mein letztes Foto in diesem Jahr

IMG_6581k

Ich widme es allen Kindern, die Weihnachten ihre Geschenke für Vater, Mutter, Opa, Oma, Onkel und Tanten selbst gebastelt haben. Schöner, finde ich, kann man gar nicht beschenkt werden.

Das ist mein Beweis: Das Bild gehört in einen Kalender, den Anna (7) ganz allein bemalt und beklebt hat. Zwölf Bilder sind es. Jedem sieht man an, dass Anna es sich nicht leicht gemacht hat. Zu jedem Monat ist ihr ein passendes Thema eingefallen. Im Januar steht zm Beispiel ein fröhlicher Schneemann im Schneegestöber, im August ziert das Blatt eine leckere Eistüte und im Oktober kann man sich über kunterbuntes Laub freuen. Auf dem letzten Blatt für den Monat Dezember, das ich hier zeige, hat sie sich noch einmal viel Mühe gemacht. Der Tannenbaum hängt voller Kugeln, Sterne sind zu sehen, und der Weihnachtsmann freut sich. Warum? Ich glaube, weil er ein Reh gesehen hat. Nur Anna konnte es nicht malen und hat darum einfach Ree dazu geschrieben.

Danke, Anna, für dieses schöne Weihnachtsgeschenk!

Advertisements

Noch eine schöne Weihnachtsgeschichte

Die Schülerfirma „Crazy Factory“ spendet Geld für ein Kinderheim in Peru

IMG_6474vk

 

Der kleine Weihnachtsmarkt vor meiner Haustür dauerte nur fünf Tage, doch es war ein guter Test für Schülerinnen und Schülern des 9. und 10. Jahrgangs der Gerhard-Rohlfs-Oberschule, Vegesack. Sie haben nämlich die „Crazy Factory“ gegründet, um schon  in der Schule zu lernen, wie man eine Gechäftsidee unter die Leute bringt. Ihre Idee: Sie stellen schöne kleine Dinge aus Stoff, Filz und Wollle her. Immer auf Lager: Filzseifen, Körnerkatzen und Schlüsselanhänger. Dazu kommen noch Dinge passend zur Jahreszeit und zu Feiertagen. Und das Allerbeste daran: Sie rcyceln, um die Umwelt zu schonen. Aus Alt wird Neu. Das geht zum Beispiel so: Der Direktor spendet sein Oberhemd. Daraus werden dann ein liebes Pferdchen  und aus den Ärmelmanschetten zwei kleine Geschenkbeutel. Aus leeren Schokoladeneinwickelpapieren entstehen  kleine Taschen.

Alles was die Firma einnimmt und – nach Abzug aller Kosten übrig bleibt –  wandert aber nicht in die Taschen der Beteiligten, sondern geht als Spende an ein Kinderheim in Peru. Auf meinem Foto sind Leyla und Merrit zu sehen. Doch sie sind nicht allein. Ganz in  der Nähe ist ihre Lehrerin, Frau Seitz-Michalek. Sie leitet den Kursus. Als ich sie kennenlerne, sehen alle Drei  so fröhlich aus, dass mir ganz von allein der bekannte Spruch „Geben ist seliger als nehmen“ einfällt. Doch was Johann Wolfgang Goethe gesagt haben soll, passt hier noch besser: „Nur der ist froh, der geben mag.“

Jedes Kind war willkommen

tgb014120601rk

So sah es heute, am 6. Dezember, in Bremen vor vielen Geschäften aus: Kinder standen Schlange, um ein paar Süßigkeiten zu ergattern. In Bremen ist es nämlich Brauch, dass am Nikolaustag Kinder in vielen Läden herzlich willkommen sind. Wie hier – vor einem Geschäft in der Vegesacker Fußgängerzone – standen junge Frauen im Eingang und warteten auf die kleinen Besucher. Es war aber Ehrensache, dass jedes Kind erst einmal ein Gedicht aufsagen oder ein Lied singen musste. Und jedes Kind bekam die gleiche Aufmerksamkeit. Auch in diesem Jahr war dies das Lieblingsgedicht:

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.

Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,

dann steht das Christkind vor der Tür.

Der Heilige Nikolaus hätte sicher seine Freude an diesem Kinderzulauf zu seinem Fest gehabt, denn dieses religiöse Fest war für alle offen.

Meine Vorfreude auf Weihnachten

tgb008120403vk

Endlich, die trüben Novembertage sind vorbei. Vor meiner Haustür ist die Straße festlich geschmückt. An dem Glühweinstand halten die Menschen dampfende Becher in der Hand, und es duftet nach Waffeln und Bratäpfeln. Meinen Adventskranz habe ich wieder mit den kleinen Figuren geschmückt, die meine Kinder einst bemalt haben. Die Pferdchen haben sie sogar selbst ausgesägt. Jedes Stück ein Unikat. Für mich gibt es keinen schöneren Adventsschmuck.

Schlagwörter-Wolke