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Zur Weiterbildung im Antikenmuseum im Schnoor – Zwei Besuche

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Ich bin im Antikenmuseum im Schnoor gewesen. Es ist ein kleines Museum. Vielleicht das kleinste in Bremen? Es ist leicht zu finden, denn das Haus steht in der Nähe vom Altenwall und Ostertorstraße.

Mein erster Besuch

Wer die Eingangstür öffnet, hat das ganze Museum schon fast im Blick: In großen Glasvitrinen stehen atemberaubend schöne alte griechische Vasen, die alle in Athen  entstanden sind.  Vor rund 2500 Jahren hatten sie Griechen in Gebrauch, um darin Wein und Öl aufzubewahren oder daraus zu trinken. Gesammelt hat sie der Bremer Bauunternehmer Manfred Zimmermann. Er eröffnete 2005 das Museum, weil sein Haus für die Sammlung zu klein geworden war.

Leider habe ich bis zu meinem Abitur (1959) nichts über die Kultur der alten Griechen erfahren. Ihre Geschichte gehörte damals nicht zum Lehrplan einer Mädchenoberschule. Diese Wissenslücke trage ich  bis heute mit mir herum. Doch mit Hilfe des Museumswegweisers habe ich einen guten Einstieg gefunden.

Mein zweiter Besuch

Ich bin noch ein zweites Mal im Museum gewesen, um mir einen Vortrag anzuhören. Den Hinweis darauf habe ich auf der Internetseite des Museums gefunden. Auf dem Programm stand das Thema „Lebensklugheit und Weisheit – Die Botschaf 0t der Alten Griechen“, über das Regine Villinger sprechen wollte.

Als ich ankam, war der Raum schon bis auf den letzten Platz besetzt. Es herrschte eine heitere Stimmung, denn es wurden auch Getränke und Gebäck gereicht. Leider nahm Regine Villinger diese freundliche Stimmung nicht auf. Was sie vorlas, hörte sich eher wie eine Seminararbeit an. Natürlich habe ich dabei auch etwas gelernt. Zum Beispiel, dass die Zahl 7 schon bei den Griechen eine große Rolle spielte. Geradezu beindruckt war ich von dem, was die „Sieben Weisen“ der Griechen schon vor über 2500 Jahren ihren Zuhörern und Zuhörerinnen zu sagen hatten. Ein paar Denkwürdigkeiten habe ich mir gemerkt:

Thales von Milet: Was du den Eltern Gutes tust, das erwarte selbst im Alter von deinen Kindern.

Chilon von Sparta: Lass deine Zunge nicht deinem Verstand vorauslaufen.

Bias: Die meisten Menschen sind schlecht.

Periandros: Halte dich an alte Gesetze, aber an frische Speisen.

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Blick in das Museum. Im Vordergrund eine Preisamphora. Mit Olivenöl gefüllt, erhielt sie der Sieger beim Laufwettbewerb in Athen.

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